3 Männer Podcast

#26 Ostern und anderes Gedöns

Christoph Theile, Dr. Holger Liekefett, Christian Sega Season 2 Episode 26

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🎧 Podcastfolge: „Ostern und anderes Gedöns“
Mit Christoph Theile, Holger Liekefett und Christian Sega

Worum geht's? In dieser ebenso tiefgründigen wie unterhaltsamen Osterfolge wird’s emotional, erkenntnisreich – und an der ein oder anderen Stelle auch herzlich schräg. Was zunächst als Plausch über Osterhasen, bunte Eier und religiöse Ursprünge beginnt, entwickelt sich zu einem echten Rundgang durch die emotionalen Stationen des Lebens – entlang des Globe of Emotions®.

🟢 Deine Takeaways in dieser Folge:

  • Warum Ostern viel mehr ist als bunte Eier und Schokohasen
  • Was Trauer mit Fastenzeit zu tun hat – und wie daraus neues Staunen entstehen kann
  • Wie Familienfeiern Emotionen zwischen Vorfreude, Furcht und Verachtung wecken
  • Wie sich jede*r von uns in emotionalen Situationen wiederfindet – ganz ohne Vorbereitung
  • Warum das bewusste Innehalten zu Ostern heilsam wirken kann
  • Was emotionale Gesundheit mit Dankbarkeit, Achtsamkeit und Verbundenheit zu tun hat
  • Der Dreisprung der Emotionen: Wie wir Schritt für Schritt zu echter Freude kommen

💬 Warum solltest du reinhören?
Weil Ostern der perfekte Anlass ist, einmal tief in dich reinzuhören. In dieser Folge wird nicht nur reflektiert, was Ostern ursprünglich bedeutet – du bekommst auch Impulse für deine eigene emotionale Reise. Ob du mit der Familie feierst, alleine bist, gestresst oder dankbar – diese Folge hilft dir, emotional anzukommen. Humor inklusive!

🛎️ Spoiler: Du erfährst, warum Hasen keine Eier legen, aber trotzdem ganz schön viel mit Emotionen zu tun haben.

🎧 Jetzt reinhören und mitfühlen:
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Das Buch zum Thema Emotionen mit dem Globe of Emotions: "Denken wir noch oder fühlen wir schon" von Christoph Theile und  Nadja Kahn

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 (0:00) Und so haben sich diese Eier, du willst mir jetzt sagen, aus dem Südwesten Deutschlands (0:04) in die Welt exportiert? (0:06) Anscheinend ja. (0:10) Herzlich willkommen zum Drei-Männer-Podcast, der Podcast über Emotionen und Dinge, die (0:16) uns bewegen. (0:17) Immer mit dabei Christoph Theile, Holger Liekevett und Christian Seeger und häufig spannende (0:23) Gäste. (0:24) Ja, moin moin zusammen. (0:26) Moin. (0:27) Ja, da sitzen wir hier in der K-Woche und weil K-Woche ist, lieber Christoph, lieber (0:35) Holger. (0:35) Lieber Christian. (0:36) Danke. (0:37) Was machen wir? (0:38) Was liegt da näher, als über Ostern zu sprechen? (0:43) Also machen wir heute mal eine Osterfolge, so wie wir im vergangenen Jahr die Weihnachtsfolge (0:48) hatten. (0:48) Ja, die war ja auch besonders. (0:52) Ja, das stimmt. (0:53) Wollen wir mal gucken, ob wir die Osterfolge auch so besonders machen. (0:56) Und da haben wir uns ein bisschen was überlegt im Vorfeld, neben dem, dass wir viel gelacht (1:00) haben und das soll ja auch ein bisschen lustig werden, schauen wir mal, ob wir es hinkriegen. (1:06) Aber auch Wissensvermittlung, also nicht nur blöder Rumschnack hier, wie man so sagt. (1:10) Und deshalb haben wir die Folge heute genannt, Ostern und sonstiges Gedöns. (1:16) Nicht despektierlich gemeint. (1:18) Für alle, die sehr gläubig sind, das wollen wir mal vorweg schicken. (1:21) Also wollen wir das nicht abwerten, sondern wir haben es dann aus unserer Sicht genannt, (1:27) okay, Ostern und sonstiges Gedöns, weil wir ein paar Sachen drumherum noch haben. (1:31) Genau, weil um Ostern herum ja eine Menge passiert. (1:33) Als erstes, Christoph, du, spontane Assoziation, zwei Worte zu Ostern, bam. (1:38) Zu Ostern? (1:39) Ja. (1:40) Ganz klar, Osterspaziergang. (1:42) Oh, schön. (1:42) Christian? (1:43) Stress. (1:47) Sehr schön. (1:47) Christoph? (1:49) Und du, Holger? (1:50) Goldener Osterhase, Lindh-Osterhase, Entschuldigung, Schleichwerbung, Lindh-Osterhase mit gruschen (1:55) Glöckchen. (1:56) Mit Glöckchen. (1:58) Bunte Ostereier. (1:59) Bunte Ostereier. (2:00) Kinder, große Augen. (2:02) Genau. (2:03) Und Competition beim Ostereiersuchen. (2:06) Yes. (2:07) Competition beim Ostereiersuchen, ja. (2:09) Familie am Ende des Tages ist eines der höchsten Feste überhaupt. (2:14) Das ist vielleicht nochmal ein wichtiger Punkt, vielen Dank Christian für dieses kleine (2:18) Stichwort. (2:19) Ostern, vielleicht nicht jedem bekannt, aber es ist tatsächlich das Fest der Christen und (2:24) zwar das höchste Fest der Christen, weil es ist die Auferstehung Jesus Christi, nachdem (2:30) er am Karfreitag, deshalb ja Karwoche, gekreuzigt wurde, aufgrund der Geschichte, dass er sich (2:36) einfach mal als König von bezeichnet hat und das durfte aber nur vom Kaiser geschehen und (2:41) deshalb hat dann irgendwann der Kaiser gesagt, nee, das geht nicht, deshalb wirst du jetzt (2:43) gekreuzigt. (2:44) So. (2:45) Und dann ist er aber nach dem dritten Tage auferstanden, also an dem Ostersonntag und (2:49) das ist das Fest, was von allen gefeiert wird und dann danach gibt es noch eine Zeit, wisst (2:54) ihr das auch? (2:56) Bis zu? (2:57) Achso, du meinst bis zum Pfingsten. (2:59) Richtig. (3:01) Wissen die meisten auch nicht, warum gibt es eigentlich Pfingsten? (3:02) Pfingsten, genau. (3:04) Ja, genau. (3:05) Der heilige Geist. (3:06) Der heilige Geist steigt auf. (3:07) Genau. (3:08) Christi Himmelfahrt. (3:08) Himmelfahrt kommt dann noch danach. (3:10) Richtig. (3:10) Also das ist der Kontext für alle, die es nicht wissen, warum es Pfingsten gibt, haben (3:13) wir das jetzt auch geklärt, also es gibt es, weil es eben die Auferstehung ist. (3:18) Es ist die österliche Freudenzeit und natürlich feiert man die nicht überall, es gibt auch (3:22) in asiatischen Ländern einen Punkt, dass da gefeiert wird, aber in vielen Asiaten, also (3:28) in China, die wissen gar nicht, was es ist, weil da überwiegend Buddhismus ist und von (3:31) daher ist das für die kein österliches Fest. (3:33) Kein Fest, ja. (3:35) Die Philippinen sind sehr gläubig, weil katholisch, da ist das ein ganz großes Thema, aber in (3:39) Indien ist es gemischt, habe ich gelernt. (3:42) Richtig. (3:43) Und wie ist das im Islam? (3:46) Nein. (3:48) Auch nicht. (3:48) Da haben wir Herrn Mohammed. (3:51) Da gibt es keine Auferstehung, sondern der ist einfach aufgrund von Krankheit gestorben. (3:56) Ich glaube, das war das Jahr 632. (3:58) Genau. (3:59) Medina. (4:00) In den Armen von? (4:03) Aisha. (4:04) Aisha. (4:04) Aisha. (4:05) Okay, da ist er gestorben. (4:07) Also da gibt es keine überlieferte Auferstehung. (4:10) Nein, ich glaube, seine letzten Worte waren dann, ich bin bei dir Allah oder sowas. (4:14) Aber es ist interessant, es gibt keine andere Religion, wo es eine Auferstehung gibt. (4:20) Und nach meinem Verständnis auch. (4:22) Also was es hier gibt, sind so Reinkarnationen, aber das ist was anderes. (4:28) Wiederkommen, ja. (4:29) Und bei Buddha war es ja so, dass er gar nicht wiederkam. (4:33) Der ist ins All oder wo ist der hin? (4:34) Da gibt es ja diese Sterbepose, die wieder so mit ganz langen Beinen und auf seinem Kopf da liegt. (4:41) Sehr beeindruckend, wenn man mal in Thailand ist. (4:43) Ja, den großen Buddha, der da so quer liegt. (4:46) Und der geht praktisch ins Nirwana, wenn ich das richtig verstanden habe. (4:50) Und hat seine Aufgaben hier auf der Erde erledigt. (4:55) Ja. (4:55) Fertig. (4:56) Spannend. (4:57) Naja, also insofern haben wir ein bisschen die Einordnung gemacht. (5:00) Vielen Dank an euch beide. (5:01) Ein bisschen was zur Genese. (5:03) Und natürlich auch respektieren wir alle, die da sehr gläubig unterwegs sind. (5:07) Absolut. (5:09) Wir haben uns überlegt, dass man natürlich dieses Fest, Ostern, (5:13) auch natürlich wunderbar nutzen kann im Kontext unseres Globe of Emotions. (5:18) Und warum das so ist, das wollen wir euch heute mal erklären. (5:22) Weil der Globe of Emotions steht hier vor uns auf dem Tisch. (5:25) Und für alle, die ihn noch nicht haben, es gibt ein tolles App unter Globe of Emotions im App Store. (5:29) Ladet euch das gerne runter. (5:31) Und da können wir heute nämlich mal wunderbar durch den Globe of Emotions marschieren (5:36) mit den emotionalen Gesetzmäßigkeiten. (5:40) Und was liegt näher, als damit zu starten? (5:43) Nämlich zu Beginn von Ostern, also mit Karfreitag, endet ja auch eine Zeit, die davor liegt. (5:51) Ja, stimmt. (5:51) Und welche ist das? (5:52) Die Geburt. (5:54) Von Weihnachten bis. (5:55) Von Weihnachten bis, aber auch eine andere Zeit. (5:57) Wir haben ja einen Kölner Jungen hier am Tisch. (6:01) Genau, die Nachkarnevalszeit. (6:06) Die endet auch. (6:07) Die Aschermittwochzeit. (6:10) Die Fastenzeit. (6:11) Für die, die es dann auch verstanden haben, die Fastenzeit endet tatsächlich. (6:15) Und wenn wir sagen, es endet etwas, fangen wir ja letztendlich an, auch etwas zu verlassen. (6:23) Nämlich diese Fastenzeit. (6:24) Damit haben wir eine unserer Basisemotionen sofort im Griff. (6:28) Ja, das stimmt. (6:29) Und die? (6:30) Das ist natürlich die Trauer. (6:31) Die Trauer. (6:32) Die Trauer ist das Loslassen. (6:33) Die Trauer ist das Loslassen. (6:35) Yes. (6:35) Ich kann mich gut daran erinnern, ich habe einen sehr guten Freund und seine Mutter (6:39) war sehr, sehr gläubig. (6:41) Die lebt leider nicht mehr, eine ganz tolle Frau. (6:43) Und er hat aus seiner Kindheit erzählt, da wurde immer gesagt, an Karfreitag darf zu Hause (6:48) nicht gelacht werden. (6:49) Oh ja. (6:50) Wow. (6:51) Und wir können uns vorstellen, das kann nur das Gegenteil erzeugen. (6:56) Auf jeden Fall stelle ich mir das als Kind recht schwierig vor, wenn da gesagt wird, (7:01) nicht gelacht werden. (7:01) Naja, aber es ist so, an Karfreitag ist es bis heute ja auch noch so. (7:04) Es ist traurig. (7:05) Und die Diskotheken und so weiter haben nicht auf und nicht gefeiert werden. (7:09) Oder zumindest, wenn sie auf haben, darf keine Musik gespielt werden. (7:11) Nur bis zwölf oder bis sieben. (7:13) Genau, bis zwölf Uhr darf es nicht. (7:13) Oder irgendwie so, ne? (7:14) Und dann wieder kein Feinfleisch essen an Karfreitag. (7:17) Ja, da kommt auch noch was dazu. (7:19) Aber überhaupt. (7:21) Also dieses, heute darf nicht gelacht werden, bringe ich deswegen rein, weil wir ja über (7:25) die Trauer reden. (7:27) Und das ist wirklich nur so ein volles Bewusstsein auf den Moment, also wie du hast schon gesagt, (7:32) die Fastenzeit geht zu Ende. (7:35) Und natürlich auch, klar, wenn wir im Gläubigen sind, das Thema die Kreuzigung. (7:41) Und dann das hinter sich lassen zu können, denn wir steuern auf Ostern zu, also Wiedergeburt, (7:47) Auferstehung. (7:49) Schöne Eier. (7:51) Wow, dann geht's los. (7:52) Ja, und damit sind wir im Prinzip in der Emotion des Loslassens. (7:57) Also das ist ja die, die stellvertretend für die Trauer steht, loslassen. (8:02) Und wie sind wir denn, wir haben ja im Globe of Emotions die Nord- und die Südseite. (8:07) Wo sind wir denn bei der Trauer in der Südseite? (8:10) Die Südseite spiegelt ja immer die Seite wieder, ich mit mir. (8:14) Und die Nordseite ist ich mit euch, sozusagen im Wir. (8:18) Und das ist bei der Trauer allerdings sehr besonders, deswegen müssen wir das einmal nochmal reinholen. (8:24) Wenn wir trauern, dann ist es häufig so, dass ich mit dir, also die Person, um die es geht, (8:30) die gar nicht da ist. (8:32) Also wir kennen das aus. (8:33) Beziehungen sind zu Ende gegangen, Menschen sind gestorben, Hunde sind gestorben. (8:36) Tiere, ja genau, liebgewonnenes. (8:38) Und das heißt, wir haben praktisch eine Reflektionsphase mit etwas, was nicht im Raum ist. (8:45) Und deswegen ist es trotzdem Norden. (8:48) Das heißt also, ich reflektiere mit etwas, was ist. (8:51) Jetzt gucken wir auf die Fastenzeit oder auf die Kreuzigung. (8:55) Das ist das, was in meinem Kopf ist. (8:57) Das heißt, ich reflektiere mit diesem Bild. (9:00) Und danach gehe ich dann in die Südseite. (9:03) Und jetzt gehe ich da raus. (9:04) Und lasse die Sache jetzt wirklich hinter mir und sage, okay, das war jetzt. (9:08) Ja, wie das Schiffchen, was ich auf den Fluss setze, was dann davon schwimmt. (9:12) Oder die Kerze. (9:14) Und dann kommen wir natürlich, wenn wir auf den Globe gucken, (9:18) wir gehen ja immer von Komplementär zu Komplementär. (9:21) Der Dreisprung. (9:23) Um die Veränderung uns anzuschauen. (9:25) Und das ist ein wunderschöner Weg jetzt, Veränderung. (9:29) Wir werden praktisch aus der Trauer herausgezogen durch das Erstaunen. (9:36) Drei weiter im Globe. (9:38) Dann kommt das Erstaunen. (9:39) Drei weiter ist die nächste, genau. (9:40) Das ist die Gesetzmäßigkeit, also die Komplementär. (9:43) Und dann sind wir in dieser schönen Emotion. (9:45) Weil das ist ja, wir nennen sie auch die Kinderaugen-Emotion. (9:48) Und wenn wir dann an das Thema Oseiersuchen denken, im Garten oder wo auch immer. (9:53) Das war ja Freude und Erstaunen pur. (9:56) Aber erst mal Erstaunen und auch große Augen. (9:59) Wann kann ich loslaufen? Unruhe beginnt. (10:03) Und ganz wichtig hier, das Erstaunen wäre noch nicht, es geht los. (10:08) Sondern nur die Vorphase. (10:11) Die Vorfreude darauf, das Bild zu haben. (10:15) Da wird was kommen. (10:15) Da wird was kommen, so ganz ruhig werden. (10:18) Große Augen. (10:19) Schon die Aufregung, die Voraufregung. (10:22) Da wird was stattfinden. (10:23) Das ist interessant, oder? (10:25) Kann ich noch so ein bisschen nachvollziehen. (10:28) Wenn ich an Kinder denke und damit zurückdenke, war das so. (10:31) Ich kann mich selber nicht mehr so an die Zeit erinnern, als ich klein war. (10:35) Also 5, 6, 7. (10:36) Das habe ich nicht mehr so im Kopf. (10:40) Aber vielleicht ist es auch schon zu lange her. (10:44) Ja gut, aber wir wissen ja. (10:45) Aber es ist emotional. (10:47) Hochemotional. (10:48) Ich meine die Zeit, wo man seine bunten Eier und diese Eier ausblasen (10:52) und was man da alles getan hat. (10:53) Dann wurden die Ostereier oder die kleinen Geschenke versteckt. (10:57) Das sind ja tolle, mega schöne Phasen. (11:00) Irgendwann ist es wie beim Weihnachtsmann. (11:02) Da weiß man, es gibt keinen Weihnachtsmann, (11:03) aber es gibt trotzdem was Schönes. (11:05) Da freut man sich tierisch drauf. (11:06) Da geht es nicht um die Größe, (11:07) sondern einfach nur, dass da was stattfindet. (11:09) Einfach so ein Ritual. (11:11) Da habe ich mal eine kleine Frage. (11:13) Was hat das eigentlich mit diesen Ostereiern auf sich? (11:17) Der Osterhase, der Ostereier legt. (11:19) Das ist jetzt mal rein logisch gefragt. (11:22) Ich weiß es nicht. (11:24) Also das Symbol des Eis. (11:26) Das kann ich wieder einraushauen. (11:28) Ja, dann hauen wir einen raus. (11:29) Das ist ja cool. (11:29) Das ist einer, der Ahnung hat. (11:31) Das Symbol des Eis steht für das Leben. (11:34) Wir sind dann wieder im christlichen Kontext. (11:37) Also damit für die Auferstehung. (11:38) Für die Auferstehung. (11:39) Okay, ja gut. (11:40) Ich weiß nicht genau, wann das dazu kam (11:42) und wann es da rein interpretiert wurde. (11:44) Das ist so ein Bild, was ich schon häufig gelesen habe, (11:47) weil aus dem Ei das Leben entsteht. (11:51) Ja, das ist natürlich nachvollziehbar, auch logisch. (11:54) Ich erinnere mich an unsere Weihnachtsfolge, (11:56) wo wir dann die Herkunft des Weihnachtsbaums hatten. (12:00) Und jetzt frage ich mich natürlich hier, (12:01) was die nächste Frage anschließend ist. (12:03) Wieso werden Ostereier bunt bemalt? (12:06) Also das Ganze ist erstmal eine Wurzel des Osterhasen, (12:09) geht zurück ins 17. Jahrhundert. (12:12) Kommt sogar aus Deutschland, muss man dazu sagen. (12:14) Und zwar der Osterhase, der hat dann die Eier versteckt. (12:18) Und die stammen aus dem Südwesten dieses Landes. (12:21) Also das ist auch nochmal eine ganz, ganz spannende Geschichte. (12:25) Und dort erzählte man halt immer den Kindern, (12:27) dass ein Hase an Ostern bunte Eier bringe. (12:30) Deshalb macht man heute dann aus den normalen weißen oder braunen Eiern (12:33) macht man halt dann bunte Eier. (12:35) Und die bunten Eier haben sie aber nur bekommen, (12:37) wenn sie entsprechend brav waren. (12:40) Und so haben sich diese Eier, (12:42) du willst mir jetzt sagen, aus dem Südwesten Deutschlands (12:44) in die Welt exportiert? (12:46) Anscheinend ja. (12:47) Interessant. (12:49) Ja, wer hat es erfunden? (12:52) Die Deutschen, nicht die Schweizer. (12:53) Und wer ist bloß drauf gekommen, dass Hasen Eier legen? (12:57) Nein, da muss man dazu sagen, die haben die Eier nur versteckt. (13:01) Ja, die hatten immer so einen kleinen Rucksack hinten. (13:06) Ja gut, auf jeden Fall haben wir die zweite Emotion, (13:08) das Erstaunen schwerpunktmäßig natürlich bei den Kindern. (13:12) Manchmal aber auch bei den Erwachsenen, (13:14) wenn ich so sehe, wie Familienfeste ablaufen, (13:16) da entstehe ich auch durchaus erstaunend, (13:19) wenn man sich mal wieder an den großen Tisch setzt. (13:22) Das Spannende mit den Osterhasen finde ich noch, (13:24) das ist so ähnlich wie bei unserem Thema mit Weihnachten, (13:26) auch da haben wir heidnische Dinge, (13:28) die dann nachher in das christliche Fest mit übernommen worden sind. (13:32) Also ganz spannend. (13:33) So, aber wir sind ja jetzt beim Erstaunen (13:36) und vom Erstaunen geht es ja weiter, wieder im sogenannten Dreisprung. (13:40) Wir nennen das hier im Change-Prozess ein bisschen Reality-Check. (13:45) Das ist eine Emotion, die ganz genau hinguckt. (13:48) Da muss ich direkt an Harry Potter und seinen Cousin Dursley denken, (13:55) der seine Geschenke sieht und sofort nachzählt, (13:58) festgestellt, es fehlt eins. (14:02) Also Reality-Check ist also eine Emotion, (14:06) am Ende ist es die Furcht, die höchste Aufmerksamkeit (14:09) und die reduziert praktisch dieses überzogene Bild des Erstaunens. (14:15) Jetzt müssen wir uns natürlich eine gute Story überlegen, (14:18) wie wir das jetzt ins Eiersuchen reinkriegen. (14:21) Wieso? Ich bin besorgt, dass ich nicht genügend Sachen finde. (14:24) Das ist erst mal sozusagen das Obere auf der Nordkugel (14:28) und dann durch die Kontrolle, dadurch, dass ich alle Möglichen verstecke, (14:31) dann bin ich ja wieder im Ich und dann schaffe ich das. (14:35) Dann bekomme ich die Sicherheit. (14:39) Mein Bedürfnis zur Sicherheit, ich kriege auch und ich finde auch. (14:43) Und wenn du nichts findest, dann werden die anderen dir schon was abgeben. (14:46) Genau, Glaube, Liebe, Hoffnung. (14:50) Sicherheitsgefühl, genau. (14:52) Glaube, Liebe, Hoffnung war aber jetzt was anderes. (14:55) Dass die anderen mir was abgeben. (14:58) Ja, die Furcht ist schon interessant, (15:01) dass das jetzt sozusagen die nächste Emotion ist in unserem Globe. (15:06) Wie du sagst, Reality-Check passt dann an der Stelle natürlich super. (15:11) Aus der Elternperspektive, wenn ich jetzt über die Kinder nachdenke, (15:14) könnte man ja immer die Furcht haben, dass sie es nicht alle finden, (15:17) was ich versteckt habe und ich selber es auch nicht mehr finde. (15:19) Ich habe es vergessen, wo ich es hingesteckt habe (15:22) und du findest es Jahre später irgendwo im Garten. (15:26) Oder es wächst da irgendwas, wo nichts wachsen soll, ich weiß es nicht. (15:29) Also das ist schon interessant in der Abgrenzung. (15:33) Also wenn wir auf einen wirklichen Change-Prozess gucken, (15:36) heißt es ja, ich habe auf einmal so vorgestellt, was alles gehen könnte (15:39) mit dem neuen Produkt, damit übernehmen wir die Weltherrschaft. (15:44) Und dann die Furcht hilft zu sagen, guck mal genau hin. (15:48) Bist du sicher, dass das wirklich gebraucht wird und so weiter. (15:50) Das ist ein guter Weg, dieses überzogene Bild, (15:55) was jetzt alles kommen könnte. (15:57) Also was ich heute alles zu Ostern geschenkt kriegen werde, (16:01) ich werde es kaum tragen können. (16:03) Und am Ende wird es sagen, okay, es war ein kleines Körbchen. (16:08) Haben denn die Erwachsenen, wenn wir jetzt mal abseits der Kinder schauen (16:11) rund um Ostern, haben wir da auch dieses Furchtthema? (16:14) Fällt uns da was zu ein? (16:17) Das ist eine ganz gute Frage. (16:18) Also schauen wir dann doch genau, gucken wir auf so ein Familiending? (16:22) Wahrscheinlich schon. (16:23) Wir haben ja eine Folge gemacht, die zum Thema ist, (16:30) auch ein bisschen Konflikte in Familien und so weiter. (16:34) Und das kann schon sein. (16:36) Also wieder diese überzogene Vorstellung, es wird alles total super. (16:40) Wir sehen uns jetzt als Familie, es ist alles so schön. (16:42) Und dann kommst du hin und siehst, ah, okay. (16:45) Schon gibt es Spannung. (16:47) Ich hatte ja vorhin so spontan auf deine Eingangsfrage gesagt, (16:51) Stress. (16:53) Weil natürlich, wenn ich jetzt sozusagen Gastgeber, Gastgeberin bin (16:58) und dann kommt da die ganze Truppe an. (17:00) Und das kann ja nicht immer nur gut sein. (17:04) Das ist ein ähnliches Phänomen wie bei jedem Familienfest. (17:07) Weihnachten hatten wir das auch schon, aber auch bei anderen großen Festen. (17:10) Und dann entstehen natürlich auch so Mechanismen. (17:12) Also ich bin da jetzt nicht gut genug und habe da meine Furchtszenarien. (17:17) Oder ich weiß genau, Tante Erna kommt wieder, wird nur rummeckern (17:20) und trotzdem muss ich sie einladen und so weiter. (17:23) Und was macht das da mit der Stimmung und überhaupt? (17:25) Also das ist jetzt kein osterspezifisches Thema, (17:28) aber es ist natürlich ein Familienthema. (17:30) Genau, absolut. (17:31) Oster hat einen großen Vorteil, ist natürlich nicht in der dunklen Jas. (17:34) Man kann auch rausgehen, man kann sich auch bewegen. (17:36) Und dadurch gibt es halt meistens etwas weniger Stresssituationen. (17:41) Entstressung. (17:41) Genau, und auch die Erwartungshaltung im Vergleich zu Weihnachten, (17:44) was jetzt Geschenke und ähnliche Sachen betrifft, ist halt auch nochmal ein anderer Schnack. (17:48) Ja, aber dafür kommt natürlich das Thema Glaube. (17:50) Glaube. (17:51) Das da mit rein. (17:52) Also viele Familien gehen natürlich in den Ostergottesdienst (17:55) und zelebrieren das, ähnlich wie dann Weihnachten. (17:58) Und da kann sich dann manchmal auch wieder die Geister scheiden. (18:01) Absolut, absolut. (18:03) Ich glaube, wir können direkt zur Nächsten gehen, (18:05) weil das passt gut ins Bild. (18:07) Das passt sehr schön, ja. (18:08) Für Nächste ist ja die Emotion der Abgrenzung. (18:09) Die Abgrenzung, die Verachtung. (18:11) Verachtung, Stimmung. (18:13) Verachtung ist ja immer schwer zu greifen, (18:14) weil man das so, ich ziehe Linien und sage das nicht, (18:18) das will ich jetzt nicht. (18:19) Genau. (18:19) Und das will ich. (18:21) Und gerade wenn man die Situation zu, was wir eben hatten, (18:26) jetzt kommt Tante Erna und sagt, okay, was, was, (18:28) nee, über das Thema will ich jetzt nicht sprechen. (18:33) Lassen Sie das rauslassen. (18:34) Das kann ich tun. (18:35) Das ist eine Emotion, die im Grunde eine Entscheidung trifft (18:39) und ein Urteil fällt und mir hilft zu sagen, (18:43) hier und so möchte ich das werden. (18:45) Im Nordbereich des Globes zu dem Thema bin ich ja sozusagen (18:49) in der Positionierung zu den anderen, (18:52) also zu meinen Familienmitgliedern oder eben auch zu dem ungeliebten Onkel (18:55) oder was auch immer. (18:57) Ich bei mir bin dann eher in dem Klarheitsthema da. (19:00) Ich bin doch ganz klar, (19:01) ich will mir jetzt das Fest hier nicht versauen lassen. (19:03) Genau. (19:04) Nur weil jetzt wieder irgendwie irgendwas ist. (19:07) Struktur, ein bisschen kälter, also nicht so die österliche Wärme, (19:12) sondern ein bisschen kalt, aber das ist gut so, (19:14) weil Struktur und Klarheit schafft halt in dem Moment auch, (19:18) ein deutliches Nein ist besser als ein Jein, immer. (19:21) Und ich höre auch weniger so aus meiner Beobachtung (19:23) und Erfahrung heraus, also um Weihnachtsfeste herum (19:27) gab es immer mehr Stress in den Familien (19:30) als beobachtet um Ostern herum. (19:33) Ich muss gerade nochmal so dieses eine Bild, (19:36) was vorhin ja hochkam, ist, Ostern ist das wichtigste Fest. (19:41) Für die Christen, ja. (19:43) Also das würde ich ja fast bei der Sache, (19:47) genau mit dem Stress, den du sagst, (19:48) das würde ich ja sehr hinterfragen. (19:51) Je höher der Stress werden kann, umso wichtiger muss es sein. (19:54) Ja. (19:55) Also definiert wer, wenn wir drauf gucken, (20:00) Geburt gegen Tod, also einfach mal so. (20:04) Ja, ja, klar, Weihnachten Geburt und Ostern Tod. (20:07) Das fände ich eine ganz interessante Frage, (20:09) wer sagt, ein Fest ist wichtiger als das andere? (20:12) Ja, ja, kann man eigentlich nicht, (20:14) nur die sachlogische Abfolge ist halt Tod nach Geburt. (20:18) Und dass dann aber Wiedergeburt kommt, ist schon ein bisschen spooky. (20:21) Wahrscheinlich ist es das Thema Wiedergeburt, (20:23) dass es halt einfach den Menschen auch ein Stück weit Hoffnung geben, (20:26) dass auch nach dem Tod es weitergehen könnte. (20:29) Naja, und es kommt immer auch, natürlich, (20:31) wenn man jetzt mal wirklich da nochmal reinguckt, (20:33) es kommt ja immer die Friedensbotschaft. (20:35) Mhm. (20:36) Immer. (20:37) Obiet, Obiet. (20:38) Bestimmt. (20:38) Vom Vatikan. (20:39) Und das ist natürlich nicht umsonst so. (20:42) Zu Weihnachten kommt das eher nicht. (20:43) Da kommen andere Themen dann. (20:45) Genau. (20:47) Stimmt. (20:48) Dafür hat das natürlich für die Christen, glaube ich, (20:51) dann durchaus noch mal eine andere höherwertige, (20:54) in Anführungsstrichen, Bedeutung als das andere Fest. (20:56) Stimmt. (20:57) Aber wenn wir jetzt mal auf das Kommerzielle (20:59) und auf den heutigen Umgang damit gucken, (21:02) würden wir Weihnachten immer höher ranken. (21:04) Immer höher ranken, ja. (21:06) Glaube ich auch. (21:07) Ja. (21:08) Ja. (21:09) Das eine ist das höhere christliche Fest (21:12) und das andere ist aus Business-Gesichtspunkten. (21:15) Oder auch familiär viel stärker. (21:18) Auch familiär viel stärker. (21:19) Stimmt. (21:19) Zumindest in unseren Hemisphären auch gefühlt. (21:21) Außerdem hast du dann hier das ganze Thema, (21:23) der erste Osterurlaub und so. (21:26) Weihnachtsurlaub hört man nicht so häufig, finde ich. (21:28) Also schon, aber nicht sofort. (21:30) Und bei Ostern, dann sind die auch gerne weg. (21:33) Ja, also kommen wir von der Fair-Achtung, (21:36) wo ja auch das kleine Wörtchen Achtung drinsteckt, (21:39) die Fürsorge vor sich selber, (21:41) kommen wir dann in die nächste, in den Dreisprung. (21:44) Ja, jetzt kommt Action. (21:46) Genau, jetzt kommt Action. (21:47) Die Dynamik. (21:48) Genau, die Dynamik, die Wirksamkeit. (21:51) Der Zorn. (21:52) Der Zorn. (21:53) Also Zorn im besten Sinne natürlich immer wieder zu sagen, (21:55) komm wir tun etwas mit guter Energie. (21:58) Ja. (21:59) Wir machen etwas gemeinsam, (22:01) kochen zusammen, gehen zusammen irgendwo hin, (22:03) spielen, spielen. (22:05) Genau, das Thema aktiv sein, (22:07) das glaube ich spielt da eine große Rolle (22:08) und entsprechend auch Energie in dem Moment, (22:10) die in dem Moment fließt. (22:11) Nicht rumhängen, es sei denn, es ist das furchtbarste Wetter (22:14) und man kann nicht draußen, (22:15) aber ganz viel findet auch halt da draußen statt. (22:17) Wie gesagt, die Osterspaziergänge, du hast sie vorhin erwähnt. (22:19) Die Tage sind länger. (22:20) Die Tage sind länger, ja. (22:22) Schön. (22:23) Durch Sommerzeit sowieso. (22:24) Ja, ja. (22:25) Ja klar, und wir kommen natürlich dann, (22:28) der nächste ist ja der überraschende Komplementär (22:31) und das ist die Emotion, die uns gesund erhält. (22:35) Und gerade wenn wir sagen, wir machen ganz viel zusammen, (22:38) achten wir immer drauf, dass es uns dabei gut geht (22:40) und dass es nicht kippt und dass wir immer wieder zurückkommen. (22:43) Das wäre eine Gesundheitsemotion, die uns, (22:46) die dafür sorgt, dass die Zeit, die wir zusammen haben, (22:49) auch schön ist. (22:50) Genau, schützt. (22:51) Schützt, sie schützt und sie schützt diese ganze, (22:53) diese ganze Gemeinschaft, die dann sich da getroffen hat (22:56) und mit allem, was da ist. (22:58) Und letztendlich führt dies alles zur Freude (23:03) und das ist dieser Aspekt der Verbundenheit, genau. (23:06) Da sind alle zusammen, sie sind glücklich. (23:08) Es wird das schöne Fest gefeiert und ich weiß, (23:13) dass dies hier auch, wie man hat gesagt. (23:14) Es gibt was Gutes zu essen. (23:15) Ja, es gibt was Gutes zu essen, aber ich weiß zum Beispiel, (23:18) wir feiern Ostern dann diesmal in Berlin. (23:20) Ja, das wird schön. (23:22) Wir werden da zusammen sein und werden da auch Sachen unternehmen. (23:26) Und da geht es, wie gesagt, da geht es nicht darum, (23:27) um irgendwelche Geschenke. (23:28) Es geht um dieses Zusammensein, es geht um diese Verbundenheit (23:32) und das ist wirklich nachher eine große Freude. (23:35) Ja. (23:35) Ja, die Zeit, ich begrenze das. (23:36) Je älter die Kinder sind, umso mehr verwandelt es sich dann. (23:39) Oh ja, ja. (23:41) Es ist weniger jetzt, dass wir Ostereier verstecken werden, glaube ich. (23:45) Ja, aber interessant ist, dass man sozusagen dann (23:49) bewusst, unbewusst durch diesen Glob durchläuft (23:52) und in dem Freudemodus hoffentlich ankommt. (23:57) Ja, genau. (23:58) Und den auch konservieren kann. (24:01) Also das ist schön, diese Verbundenheit da. (24:03) Und die Freude hat so dieses Achtsamkeit, (24:05) dass man im Moment sein muss. (24:07) Mitfühlen. (24:07) Und anschauen, da sein und nicht gleich wieder weiter rennen. (24:11) Ja, genau. (24:11) Und deshalb eben auch innehalten. (24:13) Angekommen. (24:14) Angekommen zu sein. (24:16) Ja, schön. (24:17) Also so sind wir einmal durch die sieben Basis-Emotionen (24:20) auf dem Globe of Emotions durchgelaufen. (24:22) Interessant, oder? (24:23) Also rund um Ostern. (24:25) Was hat Ostern mit Emotionen zu tun? (24:26) Wie man sehen kann, ganz, ganz, ganz viel. (24:28) Ein Hundesei, genau. (24:29) Wie ein Hundesei. (24:31) Aber was ganz anderes. (24:32) Ja, ich muss gerade daran denken, (24:33) mein Sohn, als er noch kleiner, kleiner war, (24:36) der hat sich immer gewünscht, (24:37) dass wir die Geschenke auch zu Weihnachten verstecken. (24:40) Ach komm. (24:41) Echt? (24:42) Ja, genau. (24:42) Interessant. (24:43) Auch cool. (24:44) Das Österreich hat was. (24:45) Ja, dieses Suchen und dann nachher Finden, (24:47) das ist ja auch ein großartiges Erlebnis. (24:49) Überhaupt keine Frage. (24:50) Ja, genau. (24:51) Was können wir denn für uns alle mal jetzt aus dem Thema (24:54) nochmal Ostern und Globe of Emotions herausziehen? (24:57) Mal deine Sichtweise darauf, Christoph. (24:59) Also, ich glaube, die Verwandlung, die Ostern macht, (25:06) das finde ich sehr interessant. (25:09) Also, ich glaube, wir merken das. (25:11) Das ganze Glaubens- und christliche Thema, (25:14) das geht halt immer mehr zurück. (25:16) Und wir spüren, das sind einfach andere Dinge, (25:19) die da im Raum sind. (25:22) Die für uns noch wichtig sind. (25:23) Genau. (25:24) Also, der Globe würde uns jetzt in diesem Moment sagen, (25:28) mach dir das mal richtig bewusst, was da gerade ist. (25:34) Wir lassen mal ganz bewusst diese Zeit los, (25:37) wenn wir wirklich gefastet haben oder was gemacht haben. (25:40) Und wenn es nur, wir haben auf Schokoladenrosinen verzichtet, (25:43) war alles gut. (25:46) War das keiner seiner Zeit, lieber Volker? (25:48) Das war eine Anspielung gerade, ne? (25:50) Hatten wir nicht heute Schokoladenrosinen? (25:51) Ja, wir hatten Schokoladenrosinen, Christoph, du nicht. (25:53) So, also, wir bleiben da. (25:58) Wir haben dieses Bewusstsein, (26:00) was wir dann auch hinter uns lassen können. (26:01) Wir sagen, wir haben etwas wirklich gemacht, (26:03) lassen es hinter uns. (26:05) Und dann kommt eine Welt von neuen Möglichkeiten wieder auf. (26:10) Das ist ein bisschen wie, ich glaube, (26:12) das hat jeder mal mitgebracht, wenn man ganz wenig gegessen hat (26:15) und dann vielleicht vier, sechs, acht Wochen, (26:17) und dann isst du das erste Mal wieder etwas, (26:20) diese Explosion von Geschmack und so weiter, Wahnsinn. (26:25) Also am Ende geht diese Emotionenarbeit, (26:29) ist für mich tiefste Bewusstseinsarbeit. (26:31) Weil ich sage, ich gehe da rein, (26:34) ich nehme mir diese sieben Stücke, die wir haben. (26:37) Wir haben sieben Emotionen und sagen, okay, jetzt lasse ich los. (26:39) Jetzt sehe ich, was ist neu. (26:42) Jetzt gucke ich mir dann doch ganz genau hin. (26:43) Jetzt treffe ich eine Entscheidung, will ich das, was will ich? (26:46) Jetzt mache ich das, jetzt gucke ich, was mir geht. (26:48) Jetzt sage ich, und so ist schön. (26:51) Wenn man diese Schritte immer mehr verinnerlicht, (26:54) kriegen wir ein so schönes emotionales Bewusstsein (26:57) in all das, was wir tun. (26:58) Und dieses Osterfest ist ein schönes Symbol für Leben, für Wachsamkeit. (27:04) Achtsamkeit, genau das wollte ich gerade sagen. (27:06) Für mich ist Ostern ganz besonders Achtsamkeit. (27:08) Auch nochmal ein Stück weit Dankbarkeit, Demut. (27:11) Sich nochmal bewusst machen, hey, was dürfen wir jetzt hier gerade? (27:16) Was wird uns hier gerade ermöglicht? (27:18) Wow. (27:19) Ja, das kann ich 100% nachvollziehen. (27:22) Andererseits haben wir viele Menschen, die eben auch einsam sind oder alleine sind. (27:25) Da ist das dann nicht mehr so mit der Familie. (27:27) Ob die dann durch den Globe so durchlaufen, wie wir es eben beschrieben haben, (27:30) weiß ich nicht. (27:31) Die sind vielleicht eher im Trauerzustand an Gedenken, an Verflossene (27:36) oder an Ehemalige oder Trennung oder was auch immer. (27:39) Also es ist eben nicht nur schön. (27:42) Trotzdem durchlaufen auch diese Menschen einen gewissen Zyklus hier an der Stelle. (27:46) Und wenn sie eben darüber hinaus noch sehr gläubig sind, (27:50) dann sind die kirchlichen Riten sozusagen auch die wichtigsten für die Leute. (27:56) Und gehen da auch aktiv rein in das Thema und befassen sich damit. (28:00) Also ich gehe ja mal rein, was du gerade gesagt hast. (28:02) Wir haben ja, wenn du Menschen hast, die sehr einsam sind oder sehr im Widerstand (28:06) ihrer Situation und so weiter, dann durchlaufen sie diesen Globe halt nicht. (28:11) Ja, genau. (28:12) Dann stecken sie fest. (28:14) Da stecken sie fest. (28:15) Und da geht es am Ende darum zu sagen, okay, wie gelingt es mir denn, (28:19) einen Weg daraus zu finden. (28:21) Und da kommen wir halt zum Anfang, bei dem wir waren. (28:24) Zu sagen, ich gehe mal ganz bewusst in eine Reflexion von dem, was ist (28:29) und versuche, einen Weg zu finden, das, was ist, zu akzeptieren. (28:34) Ja, und das ist gar nicht so einfach. (28:37) Und wenn ich mir heute die gesellschaftliche Situation angucke, (28:40) ich habe vor kurzem eine Statistik gelesen, wo du es gerade sagst, (28:44) Menschen nicht nur, die einsam sind oder die in bestimmten Zuständen sind, (28:48) sei es zum Beispiel Depressionszustände oder so, (28:51) die sind quasi auch emotional erst mal erkaltet. (28:56) Und deshalb geht das dann nicht. (28:57) Also das ist ein ganz großes Problem in unserer Gesellschaft auch. (29:00) Und deshalb haben wir auch immer mehr Themen rund um diese (29:04) Depressionskrankheiten, sind ja wirklich Krankheiten. (29:06) Und dann funktioniert dieser Mechanismus hier nicht. (29:09) Nee, genau. (29:09) Und deshalb muss man dann in die Therapie und brauchst Dritte, (29:13) um dich da rauszuziehen. (29:14) Und das ist ein langer, langer Weg. (29:16) Und das wird zunehmend schwieriger. (29:19) Gibt es für dich einen Tipp des Tages? (29:22) Ein Take-away? (29:24) Für Ostern, also ich glaube, du hast es einfach angesprochen vorhin, Holger. (29:29) Also dieses Thema dankbar zu sein, finde ich persönlich immer wichtig. (29:35) Aber an Ostern kann man sich dessen immer nochmal speziell bewusst sein. (29:38) Insbesondere auch in Verbindung mit der generellen Situation, (29:44) den Friedensbotschaften und so weiter. (29:45) Das ist für mich schon etwas, wo ich auch innehalte. (29:49) Und das Zweite ist, Christoph hat es angesprochen, (29:52) ist auch nochmal diese Achtsamkeit. (29:56) Und das geht aber nur, wenn ich emotional in einem guten Zustand bin. (30:00) Also das kann ich nicht machen, wenn ich eben in einer Depression bin. (30:04) Dann interessiert mich das mal so gar nicht. (30:06) Nee, dann ist auch Ostern nicht wichtig. (30:08) Genau, dann ist Ostern nicht wichtig. (30:09) Christoph, was wäre dein Tipp des Tages aus der österlichen Folge? (30:16) Also ich glaube, ich bin, weil es natürlich um diesen Globe geht, (30:22) Schritt Nummer eins, diese Reflektion in dem, wo ich gerade stehe. (30:28) Und wirklich, wir sind so schnell heute. (30:31) Wir laufen von Meeting zu Meeting, von Terminen und tausend Dingen. (30:34) Und da wieder eine Reise und da weg. (30:36) Und da muss ich da irgendwas tun. (30:38) Wir überladen uns so sehr mit vielen Dingen. (30:40) Und immer wieder diesen Moment, okay, jetzt sind ein paar Tage frei. (30:45) Nimm dir diesen Moment für diese erste Emotion, (30:48) die dich in die Unabhängigkeit führt von dem, was ist. (30:52) Nimm dir die Zeit und mach es auch gerne mit anderen gemeinsam. (30:58) Diese gemeinsame Reflektion. (30:59) Es gibt diese schöne eine Frage und die heißt, (31:01) die kann man mit mehreren gleichzeitig machen. (31:03) Wofür bist du heute jetzt dankbar? (31:08) Wow. (31:08) Ja, drei Minuten. (31:10) Und sprich, was es ist. (31:13) Cool. (31:14) Ja, schön. (31:15) Und du? (31:16) Bei mir ist es tatsächlich Innehalten. (31:19) Also im Grunde genommen ist es so in deine Richtung gehen. (31:22) Ich habe mal gelernt und ich sage es jetzt mal auf die englische Version, (31:26) weil die hört sich irgendwie schöner an, paid forward. (31:29) Ich weiß nicht, ob ihr es kennt, aber das ist halt wirklich so. (31:32) Uns werden viele gute Dinge gegeben und du hast es gerade angesprochen, (31:35) Christian, dass es sich nochmal bewusst machen, (31:39) wie gut geht es uns und vielleicht geht es anderen nicht so gut. (31:44) Und wie kann ich durch ein Lächeln einer Person gegenüber (31:46) einen freundlichen Hallo, einen guten Tag, (31:50) vielleicht auch mal etwas geben und nicht nur mal Geld, (31:53) vielleicht auch mal Lebensmittel an Menschen, (31:55) denen es nicht so gut geht. (31:56) Und dieses paid forward, ich finde das total schön. (31:59) Ich mag das total gerne. (32:00) Ich kenne es von meinen Eltern, von meiner Oma halt, (32:03) die das mitgegeben haben. (32:04) Und dann, was brauchst du wirklich, um glücklich zu sein? (32:07) Und es ist nicht immer nur das Geld, (32:09) sondern es ist halt genau sich bewusst zu machen, (32:12) wie schön das Leben ist. (32:14) Wow. (32:15) Ja, schönes Schlusswort, finde ich. (32:17) Genau. (32:17) Vielen Dank. (32:18) Nothing to add. (32:19) Nothing to add. (32:20) Vielen Dank. (32:20) Ansonsten bleibt uns nur zu sagen, (32:22) fröhliche Ostern. (32:23) Fröhliche Ostern. (32:24) Fröhliche Ostern. (32:25) Viel Spaß beim Eiersuchen. (32:26) Beim Eiersuchen. (32:29) Und ansonsten hören wir uns wieder nach Ostern. (32:32) Vielen lieben Dank. (32:33) Alles Gute. (32:34) Ciao, ciao. (32:34) Danke. (32:35) Und an wen könnt ihr euch wenden, Christian? (32:38) An den Osterhasen. (32:39) Und wo findet man den? (32:40) Den findet man auf Globe of Emotions im App (32:44) oder unter www.3m-podcast.de (32:47) oder, wenn ihr noch Fragen zu Ostern habt, (32:49) info at 3m-podcast.de. (32:52) Yes, alles klar. (32:53) Sehr gut. (32:54) Euch beiden viel, viel Dank. (32:55) Ja, danke. (32:55) Wie gesagt, Happy Easter. (32:57) Tschüss. (32:58) Ciao. (32:59) Vielen Dank, dass ihr dabei gewesen seid. (33:01) Wir freuen uns auf euer Feedback auf www.3m-podcast.de. (33:07) Und sollte es Themen geben, die euch so sehr interessieren, (33:10) dass ihr sagt, könnt ihr die nicht mal in eurem Podcast diskutieren, (33:13) schreibt uns eine Mail an info at 3m-podcast.de. (33:25).# 

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